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Freitag, 15.12.2017
Die Felsformation Kimme Richtung Hengstberg Die Felsformation in Richtung Südwesten Sahen so die Kelten die Sonne zur Wintersonnenwende untergehen ?
Die Felsformation Kimme - eine uralte keltische Beobachtungsstätte ?
Auf dem Hohenbergerger Hügel (früher auch als Hohenberger Höhe bezeichnet) oberhalb des Singersteichs befindet sich eine eigentümliche Felsformation mit Ausblick zur Burgruine Thierstein, die in den 30iger Jahren des vorigen Jahrhunderts Anlass zu Spekulationen gab - wohl aus ideologischen Gründen.
Nach Ansicht des Heimatforschers L. Schmidt bildet die Burgruine Thiersteln den Mittelpunkt eines großen astronomischen Systems im Fichtelgebirge und der Fels auf dem Hohenberger Hügel, der wie die Kimme eines Gewehrs aussieht, soll in Verbindung mit einem nicht mehr vorhandenen Zielstein, der auf dem nach Nordosten führenden Weg stand, zur Bestimmung der Wintersonnenwende gedient haben. Tatsächlich läuft die Sonnwendlinie (die Verbindungslinie vom Aufgangsort der Sonne am längsten Tag zum Untergangsort am kürzesten Tag) im gleichen Winkel wie der Weg.
Neben Ludwig Schmidt, der am 23. Januar 1934 Gelegenbeit hatte, seine Theorien in einem überfüllten Hörsaal der Universität München darzulegen, war es besonders Landgerichtsrat Dr. O. Steidl, Eger, der ähnliche Beobachtungen an dieser Stelle mit dem gleichen Ergebnisse anstellte und dabei mehrfach Fotos anfertigte.
Die Felsformation Kimme ist als Naturdenkmal ausgewiesen.
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