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Freitag, 15.12.2017
Gewitter über dem Hengstberg Diese Hütte steht auf dem Gipfel des Hengstbergs Eine weiße Reifkuppe verziert den Hengstberg Blick zum Großen Hengstberg vom Fuß des Kleinen Hengstbergs
Der Hengstberg
Östlich von Silberbach liegt der Große Hengstberg mit einer Gipfelhöhe von 651 m NHN. Er gehört zum Naturraum Selb-Wunsiedler-Hochfläche und liegt unweit der Staatsgrenze zur Tschechischen Republik. Das Gebiet ist im Besitz des Freistaates Bayern, zuständig ist der Forstbetrieb Selb. Der Große Hengstberg ist Naturschutzgebiet und wurde von der Regierung von Oberfranken zum Naturwaldreservat Hengstberg erklärt.
Im Bereich des Gipfels befinden sich größere Blockfeldern aus Weißenstädter Porphyrgranit mit bis zu zehn Zentimeter großen Feldspateinsprenglingen.
Einzigartig im Fichtelgebirge ist der 50 Hektar große Buchenwald. Hier findet man teilweise 350 Jahre alte Bäume.
Urkundlich wird der Berg erstmals 1499 im Landbuch der Sechsämter erwähnt, der Name soll sich von "Weideplatz" ableiten.
Südlich vorgelagert ist der Kleine Hengstberg mit 623 m ü.NN, urkundlich 1477 "kleyn Henngstperg" genannt. Auf ihm befinden sich Granitsteine, die einen ovalen Kranz bilden. Es handelt sich hier vermutlich um einen mittelalterlichen Burgstall oder um eine Befestigungsanlage aus vor- oder frühgeschichtlicher Zeit. Das Objekt wurde als geschütztes Bodendenkmal vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege inventarisiert.
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