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Mittwoch, 14.04.2021
Das Blumenthal
Geschichte des Blumenthals
Geschichte des Blumenthals
Seinen Namen erhielt das Blumenthal durch eine größere, durch den Hammerwerksbetrieb abgeholzte Fläche.
Auf dieser Fläche versuchte Benjamin Opp - der Pächter des Wellerthaler Werkes - einen eigenen Betrieb aufzubauen. Er erwarb 12 5/8 Tagwerk "öden Waldboden" und baute eine "Eisenschneidmühle". Sie wurde am 11.03.1755 konzessioniert. Da aber der Wellerthaler Betrieb zeitweise völlig zum Erliegen kam, konnte auch diese Mühle - ohne eigene Schmelzhütte - nicht rentabel arbeiten. Daher wandelte er sie zur Mahlmühle um und erhielt dafür am 19.11.1762 die Mahlkonzession.
Die Mühle wurde nun "Oppenmühle" genannt. Dazu gehörten außer der gerodeten Fläche inzwischen 9 1/8 Tagwerk Feld, 2 Tagwerk Wiesen und ein Weiher. Der Mahlgang befand sich im Wohnhaus mit zwei Feuerrechten, außen war ein Schneidgang angebaut. Zusätzlich betrieb Opp noch den Wellerthaler Hammer als Pächter.
Sein Enkel verkaufte den Blumenthaler Betrieb 1833 an Kommerzienrat Zeidler, den Besitzer vom Wellerthal Wellerthal . Von diesem erwarb die Einöde ein Pfarrer von ArzbergArzberg und um die Jahrhundertwende kaufte die Familie Hutschenreuther aus Selb die Anlagen.
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